TSF Ludwigsfeld e.V.

 

 

 

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 Im Muthenhölzle entsteht eine Dreifach-Turnhalle


Spaten in die Hände: OB Gerold Noerenberg (rechts), Vertreter von Stadt, Firmen und öffentlichem Leben freuen sich auf eine bessere Sportzukunft. Fotograf: Oliver Schulz

Die Stadt Neu-Ulm und ihre Sportstätten: Das war lange Zeit ein Thema, bei dem sich wegen unzureichender Hallenkapazitäten und Trainingsmöglichkeiten in den Schulen und Vereinen Frust aufgestaut hatte. Jenseits der aktuellen Problematik, dass Sporthallen kurzfristig auch immer wieder für die Unterbringung von Flüchtlingen rekrutiert werden, war deshalb zuvor schon auf Initiative von Oberbürgermeister Gerold Noerenberg ein Runder Tisch gebildet worden. Beteiligt waren neben Repräsentanten der Neu-Ulmer Stadtverwaltung und des Landratsamtes Vertreter der Vereine: TGC Blau-Weiß, Golf- und Tennisclub, TSV Pfuhl und Förderverein Turnen, TSV Neu-Ulm, TSF Ludwigsfeld.

Dieser Runde Tisch einigte sich auf ein langfristiges Sportstättenkonzept. Darunter ein neues Trainingszentrum für Leistungs- und andere Turner in Pfuhl, das nun für 2,6 Millionen Euro bereits gebaut und in Betrieb ist; und eine neue Dreifach-Sporthalle im Neu-Ulmer Muthenhölzle, wo sich die nach Ex-OB Dietrich Lang benannte Bezirkssportanlage befindet. Für diese Turnhalle war jetzt Spatenstich.

Ihre Kosten sind mit erklecklichen 5,4 Millionen Euro veranschlagt, weil unter anderem Tennisplätze verlagert und Kanalsysteme neu verlegt werden mussten. Bis zum Frühsommer 2017 soll die Halle gebaut und spielbereit sein. Die Planungen sehen eine Halle mit einer bespielbaren Grundfläche von 2600 Quadratmetern vor.

Damit, so hofft die Neu-Ulmer Lokalpolitik, können die Angebote für Hallen- und Schulsport sowie Training in der Halle nachhaltig verbessert werden. Dies, nachdem in der Vergangenheit die Vereine sogar gezwungen gewesen seien, Sportangebote zu kürzen, wie Noerenberg berichtete. Generell werde es zunehmend schwieriger, allen Belangen der Schulen und der Vereine gerecht zu werden.

Keine Turnhalle ohne Heizung. Der Neu-Ulmer Stadtrat hat sich dafür entschieden, die Halle mit einem „energetischen Konzept zur Wärmeerzeugung“ auszustatten. Für solche öffentlichen Bauten gilt nämlich, dass sie den Richtlinien des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes Genüge tun müssen. Das heißt, dass ein Teil der Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien zu decken ist. Eine reine Gas- oder Ölheizung kam also nicht in Frage. Das Wärmesystem mit Blockheizkraftwerk, mit dem auch die Umkleiden beheizt werden, erzeugt in den Gesamtkosten von 5,4 Millionen Zusatzkosten von 100.000 Euro.

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